Unsere Atmung - lebensnotwendig, gesundheitsfördernd, energiegebend

09.05.20

10.00 bis 17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Mitglieder FDH: 95,00 €

 

 

Das Seminar soll Lust machen, sich mit der eigenen Atmung zu beschäftigen, die so ungemein viel Positives im Gepäck hat. Zunächst wird über allgemeine Ausführungen zur Atmung durch Übungen eine Entdeckungstour gestartet:

1. zur Atemmuskulatur
2. zu den Organen der Atmung: Nase, Mund, Hals-/Nasen-/Rachenraum, Lungen, Bronchialbaum, Herz-/Kreislaufsystem

Phänomenal dabei ist, dass wir mit zugehörigen Übungen die Selbstheilungskräfte unseres Körpers antriggern können – womit wir uns eigentlich auf unserem Terrain der NATURHEILKUNDE befinden.

Es wird jedoch richtig spannend und noch einmal viel effektiver, durch die Unterteilung in sog. Einatmer, bzw. Ausatmer. In diese Thematik möchte ich einführen durch die jeweils dominante Atmung mit entsprechenden Gelenkstellungen im Sitzen, Stehen, Gehen und Liegen, die praktisch erprobt werden sollen. Es gibt zudem ein sehr intelligentes Übungsprogramm für den jeweiligen Atemtyp, das folgende Gelenke berücksichtigt: Fußgelenk, Kniegelenk, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk, Handgelenk, Ellbogengelenk, Schultergelenk sowie die Halswirbel Axis und Atlas. Dieses Übungsprogramm können die Seminarteilnehmer ansatzweise erlernen – durch den Wechsel von Spannung und Entspannung einzelner Muskelpartien stellt sich u.a. ein angenehmes körperliches Wohlgefühl ein. Wenn man seinen eigenen Atemtyp mehr und mehr bewusst erlebt, bringt diese Entdeckung nicht nur physisch, sondern durchaus auch psychisch großen Gewinn.

Mit der Kenntnis der Atemtypen kann man viele Therapien noch effizienter gestalten und man versteht, warum der Freund gerne weich schläft, während ich die harte Matratze bevorzuge; warum die eine den tiefliegenden Autositz liebt, während die andere gerade aufgerichtet am Steuer sitzt. Auch, dass die einen sich gerne an Stehtischen unterhalten, während die Anderen es dort keine Minute aushalten, usw. Es gibt eben diese zwei Atemtypen und deshalb auch immer das „Sowohl-als-auch“. Es gilt niemals das eine für alle – ja, hier ist dann auch in der Folge die Zauberformel: Toleranz anstelle von Dominanz.

 

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME
HeilpraktikerInnen mit einer uneingeschränkten Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung sowie HeilpraktikeranwärterInnen

REFERENTIN
Beate Achtner, Heilpraktikerin
Studium der Theologie und Gesangspädagogik; Tätigkeit als Gesangspädagogin (Funktionales Stimmtraining nach C.L.Reid und den sog. Atemtypen); Heilpraktikerpraxis mit den Schwerpunkten Atemtherapie nach E.Wilk und Chr. Hagena, Miasmatische Homöoopathie nach R.Sonnenschmidt, TCM, Bowtech